Die Akupunktur basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre und verbindet zwei Verfahren. Zum einen das Erwärmen der Punkte (Moxibustion) und das Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte.
In der Akupunktur wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Lehrmeinung der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.
Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen massiert. Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten neben chronischen Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund vorliegt und Geburtsvorbereitende Akupunktur,
Atemwegserkrankungen z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Magengeschwüre, Schlafstörungen, Bronchialasthma,
neurologische Störungen nach Schlaganfällen, Augenerkrankungen z.B. zentrale Retinitis, Erkrankungen des Bewegungsapparates z.B,
Cervicobrachialsyndrom und Erkrankungen im Mundbereich z.B. Gingivitis.
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